Italien

Foto: Horst Schröder / pixelio.de

Das Land in „Stiefelform“ Italien erstreckt sich insgesamt über 301.287 Quadratkilometer und beherbergt 58 Millionen Italiener. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 192 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt von Italien ist das altehrwürdige Rom. Die Staatsform Italiens ist die einer Republik. Sie teilt sich in 20 Regionen und 103 Provinzen. Die Landessprache ist Italienisch. Die Währung ist der Euro.

Landschaft und Klima

Das nördliche und gebirgige Grenzgebiet zur Schweiz, Österreich und Frankreich wird von den italienischen Alpen, mit dem Ortler als höchstem Gipfel (3.899 Meter) geprägt. Südlich der Alpen schließt sich die weitläufige Poebene  an, welche in das Landschaftsbild der Apenninen übergeht. Diese umschließen nördlich die hügelige Toskana und das Becken Umbriens. Das Apenninen Gebirge teilt den italienischen Stiefel auf einer Länge von rund 1.100 Kilometern bis zum Golf von Tarent in eine der Adria und eine dem Tyrrhenischen Meer zugewandte Seite. Während die Westküste von den Vulkanen Vesuv. Ätna und Stromboli geprägt wird, ist die Adriaküste eher flach. Zum Staatsgebiet Italiens gehören neben den größeren Inseln Sardinien und Sizilien im südlichen Mittelmeer weitere vorgelagerte Inseln, wie Ischia, Elba und Capri.

Das Ferienhaus Toskana

Das Klima Italiens gilt als überwiegend mediterran, abgesehen von den Regionen des Hochgebirges der Alpen. In den südlichen Landesteilen sind trockene, heiße Sommer und milde, regnerische Winter üblich. 4-8 Grad Celsius im Winter und 25-28 Grad Celsius im Winter betragen die durchschnittlichen Landestemperaturen Italiens.

Aufgrund seiner geographischen Lage ist Italien Ausgangpunkt für zahlreiche Kreuzfahrten durch das Mittelmeer.

Tourismus und Kultur

Nicht nur das angenehme Klima und die weltberühmte Küche tragen dazu bei, dass Italien zu den beliebtesten Reisezielen der Welt gehört. Naturfreunde, Bergsteiger und Wintersportler bereisen gerne die Gebiete der östlichen Alpen, wie etwa Südtirol oder die Dolomiten. Unberührte Wanderwege und schöne Naturparks locken Wanderer in die Regionen um den Westalpenbogen. Die Zentren des nördlichen Tourismus sind Meran und Cortina d’Ampezzo. Zahlreiche Nationalparks finden sich in dem Land, von deren Fläche 8% unter Naturschutt steht. Die bekanntesten Nationalparks sind in den Abruzzen zu finden, darüber hinaus zeichnet sich der Nationalpark del Pollino in Kalabrien durch atemberaubende Schönheit aus. An der westlichen Mittelmeerküste, an der Adria und auf den zahlreichen Inseln Italiens lassen sich herrliche Bade- und Strandurlaube verbringen. Fremdenverkehrszentren sind hier Rimini und die Orte entlang der Küste von Ligurien. Besonders beliebt ist bei Italienurlaubern auch eine Reise an den Gardasee, der im Norden von Bergen eingeschlossen wird und sich im Süden weit öffnet, fast als wäre man am Meer.

Das geschichtsträchtige Italien gilt als klassisches Land für „Kulturhungrige“, verfügt über zahlreiche Kulturstätten, die von der Antike bis zur Moderne reichen. Das Kulturzentrum ist die „ewige Stadt“ Rom, mit seinen beeindruckenden Bauten aus vorchristlicher Zeit, seinen unzähligen Kirchen, dem Forum Romanum, dem Kolosseum und den architektonischen Meisterwerken der Renaissance und des Barocks. Florenz, Siena und Pisa gelten als wahre Schatzkammern für Kunstliebhaber der Renaissance. Die Stadt der Romantik Venedig, sowie Mailand und Neapel ziehen ebenfalls zahlreiche Touristen an.

Man sollte immer bedenken das man in einem fremden Land auch in der Landessprache sich verständigen sollte, also liebe Reisenden, bitte italienisch lernen. ‘il pronto’ :)

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