Der Kilimandscharo als Herausforderung

Kilimandscharo

Foto: Claus Bünnagel / PIXELIO

Das Kilimandscharo-Massiv verfügt über eine Höhe von 5.895 Metern und ist damit das höchste Massiv Afrikas. Es liegt in Tansania in der Nähe zur Grenze zu Kenia. In den 70er Jahren wurde ein Nationalpark um den Kilimandscharo gegründet, der dem Schutz der Regenwälder, der Pflanzen und der Tierwelt in dieser Gegend rund um das Massiv dienen soll.

Die höchsten Gipfel des Kilimandscharo-Massivs

Drei Vulkane, die heute nicht mehr aktiv sind, bilden den Großteil des Massivs. Der höchste dieser Vulkane ist „Kibo“ mit einer Höhe von 5.895 Metern. Ein weiterer Gipfel, der etwa zehn Kilometer entfernt liegt und als Mawenzi bezeichnet wird, verfügt über eine Höhe von 5.148 Metern und ist mit Kibo durch einen langen Sattel verknüpft. Der nächsthöhere Gipfel gehört Shira und beträgt 3.962 Meter. Auch dieser Berg ist mit Kibo durch einen Sattel verbunden, der eine durchschnittliche Höhe von 3.700 Meter aufweist.

Die Probleme bei der Besteigung des Kibo

Vom Schwierigkeitsgrad her ist der Kibo eigentlich nicht schwierig zu besteigen. Deshalb versuchen auch sehr viele Menschen, diesen riesigen Gipfel zu erklimmen. Doch scheitern die meisten Versuche an der Höhenkrankheit, zu der es zwangsläufig aufgrund der extremen Höhe kommt. Die Sauerstoffdichte wird hier immer geringer, so dass der Gipfel nur unter schwersten Bedingungen zu besteigen ist.

Wenn man den Kibo besteigen möchte, muss man einige Dinge beachten. So ist die Besteigung kostenpflichtig und kostet etwa 650 Dollar. Des Weiteren muss man einen Jagga-Führer mitnehmen sowie Gepäckträger engagieren, für die bis zu 200 Dollar anfallen können. Je nach dem Kenntnisstand des Bergsteigers sollte man bis zu sieben Tage für den Trekk einplanen.

Die Routen

Die bekannteste Route ist die Marangu-Route. Sie beginnt im südöstlichen Bereich des Kilimandscharo-Massivs. Zunächst steigt man auf zum Marangu Gate, das auf einer Höhe von 1.830 Meter liegt. Das nächste Ziel ist die Mandara Hut (auch Bismarckhütte genannt), die bei 2.682 Metern zu finden ist. Bald erreicht man das Ende der Baumgrenzen. Auf einer Höhe von 3.719 Metern befindet sich schließlich die Petershütte (auch: Horombo Hut). Über mehrere weitere Stationen erreicht man schließlich den höchsten Punkt des Kibo, den Krater Uhuru Peak.

3 Responses to Der Kilimandscharo als Herausforderung

  1. Das Kilimandscharo-Massiv liegt meines Wissens nach in Tansania (Ostafrika) und nicht in Asien. Trotz dem danke für den informativen Artikel.

  2. Tolle seite :)

    kann http://www.neozero.de auch empfehlern ^^

  3. Immer wieder super beeindruckend, das Kilimandscharo-Massiv. Toller Artikel mit einigen Facts, die ich noch nicht wusste. Das hier sind gute Tipps, wenn man mal eine Tour dahin plant.

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