Las Vegas ist eine der beliebtesten Reiseziele der Welt. Im März sind hier die Lichter wegen der weltweiten Corona-Krise ausgegangen. Am 4. Juni wurde der Betrieb in der Unterhaltungshauptstadt der Welt wieder aufgenommen. Aber es ist nicht mehr das Vegas, das viele Touristen kennen und lieben gelernt haben. In “New Vegas” wird so schnell keine belebten Casinos, überfüllte Nachtclubs oder Pool Parties geben.

Was kann man in “New Vegas” machen?

Die Restaurants, Geschäfte und Bars in Las Vegas dürfen seit Ende Mai wieder eine begrenzte Anzahl von Gästen empfangen.

Viele der großen Casinos öffneten am 4. Juni wieder mit geringeren Zimmerkontingenten für Gäste. Darunter sind unter anderem die bekanntesten wie das Bellagio, das MGM Grand, das Caesars Palace und das Venetian.

Viele der anderen Hotels wie Aria, Mandalay Bay und Vdara haben noch geschlossen.

Im Las Vegas Strip befinden sich einige der größten Hotels der Welt. So verfügen beispielsweise das MGM Grand und das Venetian über jeweils fast 7.000 Zimmer.

Die Auslastung der Hotelzimmer darf maximal 50% der Maximalkapazität betragen.

Das ist auch kein Problem, das es im Juni nur 10% soviele Gäste gab wie vor der Pandemie.

Es gibt verstärkt digitale Lösungen zur Reduzierung von Berührungspunkten, wie z.B. digitale Zimmerschlüssel, die über eine App verfügbar sind, mobiles Einchecken und Essensbestellung über QR-Codes.

Wie sieht es in den Casinos aus?

In den Casinos kann man an Spielautomaten spielen und mit Abstand an Tischen.

Alle Angestellten tragen Masken und erhöhte Hygiene-Maßnahmen wurden eingeführt.

Gäste bekommen kostenlose Masken.

Es ist klar, dass Gesichtsmasken in den Casinos am Las Vegas Strip auf nicht absehbare Zeit getragen werden müssen. Aber gerade das Tragen von Masken ist ein große Herausforderung für die Casinos, die sich aus Sicherheitsgründen und zur Betrugsprävention stark auf Videoüberwachung verlassen.

Alle Spieler müssen ihre Masken zur Identifikation kurz absetzen.

Im Spielbereich gibt es Beschränkungen von sechs Spielern pro Würfeltisch, drei pro Blackjack-Tisch, und vier pro Roulette- oder Pokertisch

Bei Spielautomaten wird jeder zweite Stuhl entfernt, um einen Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

Am Roulettetisch wird das Rad jedes Mal desinfiziert, wenn ein neuer Croupier seine Schicht antritt. In der Regel wird alle 30 Minuten gewechselt.

Wenn ein Gast ein Tischspiel verlässt, wird der Bereich ebenfalls desinfiziert.

Am Craps-Tisch werden die Würfel desinfiziert, bevor ein neuer Spieler würfelt.

Eine Richtlinie zur Chip-Reinigung wird derzeit überprüft.

Alle Hotels werden ihre sanitären Maßnahmen verstärken, um Gäste und Mitarbeiter zu schützen.

Im Wynn gibt es sogar Wärmekameras an jedem Eingang. Jede Person, die Husten, Atemnot oder eine Temperatur über 38 Grad aufweist, wird einer medizinische Untersuchung unterzogen und an eine andere medizinische Versorgung verwiesen.

Natürlich sind Hygiene und Desinfektion in den Plänen aller großen Hotels von zentraler Bedeutung. Überall auf dem Geläde gibt es Händedesinfektionsmittel,

Restaurants und Veranstaltungen

Vegas wäre nicht Vegas ohne die berühmten Buffets mit haufenweise leckerem Essen aus aller Welt.

Es ist aber unwahrscheinlich, dass es in naher Zukunft wieder Selbstbedienungsbuffets geben wird.

An den meisten Ort gibt es Snacks und Getränke, die auf Wunsch vom Personal serviert werden.

Während Bars und Restaurants mit einigen Einschränkungen wieder geöffnet haben, bleiben Nachtclubs bis auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Auch an den beliebten Hotelpools wird es einige Änderungen geben.

Die berühmt berücktigte Pool-Party wird es vorerst nicht mehr geben.

Die Liegen stehen in einem Abstand von zwei Metern voneinander entfernt.

Außerdem werden die Poolbereiche mehrmals täglich gereinigt.

Die täglichen Weltklasse-Shows des Cirque de Soleil oder Konzerte berühmter Sängerinnen wie Lady Gaga oder Brintey Spears mit tausenden Gästen sind auch bis auf Weiteres abgesagt.

Wie teuer ist es in “New Vegas”?

Das Niveau der Zimmerpreise war in Las Vegas schon immer sehr niedrig. Für ein gehobenes Vier-Sterne-Hotel zahlte man nicht mal 100 Euro.

Die günstigste Reisezeit für Las Vegas war schon immer im Sommer. Denn da ist es in Las Vegas fast unerträglich heiß mit Temperaturen um die 40 Grad.

In Kombination mit dem Corona-bedingten Touristen-Rückgang sollten die Zimmerpreise also im Juli, August und September weiter sehr günstig sein.

Es gibt zum Beispiel Angebote für Top-Hotel für unter 100 Dollar pro Nacht.

Hinzu kommen allerdings noch die seit geraumer Zeit bestehenden Resort-Gebühren von 20 bis 50 Dollar pro Nacht.

Las Vegas hat die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus mit Sicherheit noch stärker zu spüren bekommen als viele andere Reiseziele, da die Unternehmen dort sehr viel Geld mit einer möglichst großen Anzahl an Touristen verdient.

Ein Tag ohne Gäste kostet die Stadt Millionen. Statt immer neue Rekorde bei Umsatz und Gewinnen geht es für viele Hotels und Casinos jetzt auch wirtschaftlich ums Überleben.

Touristen aus anderen Ländern werden in diesem Jahr wohl eine sehr geringe Minderheit ausmachen. Auch amerikanische Touristen, die oft über das Wochenende eingeflogen sind, werden den Weg mit dem Flugzeug meiden. Die nahe Zukunft von Las Vegas hängt also von den Gästen aus den umliegenden Bundesstaaten wie Kalifornien ab, die 4 bis 8 Stunden Autofahrt auf sich nehmen, um ihr Geld in Las Vegas auszugeben. Las Vegas ist durch die Coronakrise von der Welthauptstadt der Unterhaltung zu einem vorerst lokalen Reiseziel geschrumpft.

Weitere Infos über Las Vegas gibt es hier: vegas-trip.de.

Posted by Reisender

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