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Naturparks der Toskana

Die Toskana in Italien ist ein sehr beliebtes Urlaubsland. Beim Besuch der zahlreichen Kulturdenkmäler sollte man sich auch die Zeit nehmen, und die wunderschönen Naturparks besichtigen. Die Toskana, mit ihrer Metropole Florenz ist eine historische Landschaft in Mittelitalien. In diesem Gebiet haben der Artenschutz, Naturschutz und Umweltschutz eine große Bedeutung. Toskaner gehen rücksichtsvoll mit der Natur um und sind sehr um deren Erhalt bemüht. Riesige Flächen der Naturparks sind unverändert geblieben. Alle Naturparks bestehen aus zahlreichen Landschaftsschutzgebieten, unter anderem drei Regional- und zwei Nationalparks. Weiterhin gibt es 31 Naturschutzgebiete und 66 regionale und staatliche Naturreservate.

In der nördlichen Toskana, zwischen den Provinzen Lucca und Massa Carrara, liegt der Parco Regionale delle Alpi Apuane. Das Gebiet besteht überwiegend aus Bergen, Berghängen und Tälern. Er ist reich an Wanderwegen, beispielsweise dem Rundwanderweg von Monte Forato. Einzigartig ist aber der erste Wanderweg für Menschen mit Handicap. Man findet ihn in den nördlichen Apuanischen Alpen im Val Serenaia. Minimale Steigungen und hölzerne Bordsteine helfen Rollstuhlfahrern den Weg zu bewältigen. Für Menschen mit Sehbehinderungen gibt es Schilder in Blindenschrift und als Handläufe gedachte Holzzäune für ein sicheres Vorwärtskommen. Architektonische Barrieren werden unaufhörlich beseitigt und Holzstege zusätzlich geschaffen.

Ebenfalls in der nördlichen Toskana, zwischen den Provinzen Pisa und Lucca liegt der Parco Regionale Migliarino San Rossore Massaciuccoli. Seine Landschaft umfasst Küsten, Feuchtgebiete, Wälder und Sümpfe. Man kann in den Wäldern des Naturparks Rehe und Wildschweine beobachten. In der südlichen Toskana befindet sich zwischen den Landschaftsgebieten Principina a Mare und Talamone der Parco Regionale della Maremma. Auf 100 qkm Fläche erwartet den Besucher so ziemlich alles, was die Natur bieten kann. Dazu gehören Berge, Felsen und Höhlen als auch Dünen, Wälder und Felder. Wegen der begrenzten Zulassung an Besuchern gleichzeitig wurden drei Besucherzentren geschaffen.

Landschaftsschutzgebiete

Im Parco Nazionale delle Foreste Casentinesi, Monte Falterona Campigna, erblickt der Besucher einen sehr dichten Baumbestand in den Wäldern. In diesem Naturpark grünt und blüht es überall. Den Besucher erwartet ein wahres Blumenmeer. Wälder mit Wasserfällen, in denen sich Hirsche, Rehe, Wildschweine und Wölfe wohlfühlen charakterisieren eine großen Teil des Parks.

Das Meeresschutzgebiet Parco Nazionale Arcipelago Toscano umfasst die sieben Inseln Giglio, Montecristo, Pianosa, Gorgona, Capraia, Elba sowie die schönste der Inseln – Giannutri. Die Kalksteininsel Giannutri präsentiert sich in einer Halbmondform mit römischen Ruinenvillen, Grotten und atemberaubender Unterwasserwelt. Die Anreihung der Inseln ähnelt einer Perlenkette. Jede Insel ist einzeln betrachtet traumhaft schön. Wale und Delfine lassen sich hier gut und gern beobachten. Spitze Felsen und Felsspalten, Steinbögen und Höhlen sind überwiegend im Parco Nazionale dell`Appennino Tosco-Emiliano anzutreffen. Jedes Naturschutzgebiet und jeder Naturpark ist einzigartig, vielfältig und überwältigend.