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Island

Island

Die Insel Island liegt im Nordatlantik, knapp südlich des Polarkreises und ist mit einer Fläche von 103.000 Quadratkilometern flächenmäßig die zweitgrößte Insel des Europäischen Kontingents. Die geografisch isolierte und größte Vulkaninsel der Welt erstreckt sich hier bis an den Polarkreis heran. Die Hauptstadt Islands, deren Republik in 8 Verwaltungsregionen aufgeteilt ist, ist Reykjavik, gelegen in der Faxabucht im westlichen Teil der Insel. Mit einer Bevölkerungsdichte von 3 Einwohnern pro Quadratkilometer kommt Island

auf eine Anzahl von rund 281.000 Einwohnern. Bewohnt werden lediglich einige der durch Fjorde zerklüfteten Streifen der Küste Islands. Das Landesinnere ist weitestgehend unbewohntes Brachland. Die Sprache der Isländer ist standesgemäß isländisch und bezahlt wird mit der Isländischen Krone, gleich 100 Aurar.

Landschaft und Klima

Riesige Geysire , heiße Quellen und ausgedehnte Lava- und Aschefelder kennzeichnen das Landschaftsbild Islands. Ganze 27 der nacheiszeitlichen Vulkane sind noch aktiv, einige von ihnen befinden sich unter mächtigen Eiskappen. Rund 50 Prozent des Landes weist eine subpolare Tundravegetation auf, deren Flora hauptsächlich aus Moosen und Flechtheiden besteht. Island liegt genau auf der Nahtstelle der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentalplatte und erhob sich an ihrem Standort im Atlantischen Ozean erst vor etwa 16 Millionen Jahren aus diesem. Über 10 Prozent der inselfläche ist vergletschert, mit dem Vatnajökull liegt hier der größte Gletscher Europas. Subglaziale Eruptionen lassen die Gletscher hin und wieder abschmelzen, so dass die aus diesem Umstand entstehenden Schmelzwasserströme auf dem Weg zur Küste unpassierbare Kiesfächer aufschütten.  Das ganze Land befindet sich aufgrund seiner Landschafteigenschaften und rauen Naturphänomenen in einem permanenten Wechsel. Das Klima Island gilt als maßgeblich verantwortlich für die Wetterentwicklung in Nord- und Mitteleuropa. Durch den nahen Golfstrom und seiner geographischen Lage liegt Island Übergangsgebiet vom kühl-gemäßigten zum subpolaren Klima. Das hier vorherrschende Island Tief ist auch als „Wetterküche“ Europas bekannt. Die Sommer Islands sind sehr kurz, die Temperatur klettert dann nur selten bis zu einem Höchstwert von 20 Grad Celsius und sind somit sehr kühl. In mittleren Höhenlagen kann es selbst im Juli zu Schneefall kommen. Die Winter sind sehr kalt und lang. Das ganze Jahr über weht ein mäßiger bis starker Wind, windstill ist es auf Island daher so gut wie nie.

Tourismus und Kultur

In Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Erde liegt der einzige internationale Flughafen des Landes und ist somit der Ausgangspunkt für alle Reisenden. Island ist ein Paradies für alle Naturliebhaber und Outdoor Fans. Angler, Wanderer, Bergsteiger und Skifahrer kommen gleichfalls auf ihre Kosten. Das Binnenland ist geradezu geschaffen für Trekking- und Wandertouren, besonders hervorzuheben ist hier der Nationalpark Skaftafell. Die zahlreichen Gletscherflüsse Islands eignen sich hervorragend für Wildwasserfahrten. Die Vogelinseln mit ihren gigantischen Vogelkolonien findet man an der Westküste der Insel. Im Nahe der Hauptstadt Reykjavik gelegenen Nationalpark Thingvellir befindet man sich am historischen Schauplatz der Republikgründung.

Irland

Irland

Irland als vom Vereinigten Königreich unabhängiger Staat erstreckt sich abgesehen vom nördlichen Teil Nordirlands über die gesamte restliche Atlantikinsel vorgelagert vor Großbritannien. Auf eine Fläche von 70.285 Quadratkilometer verteilen sich rund 4 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte von somit 55 Einwohnern pro Quadratkilometer unterstreicht die Weite der „Grünen Insel“.
Auch hier wird größtenteils Englisch  gesprochen, wenn auch in einigen Teilen Irlands noch die alte Sprache Gälisch ansässig ist. Irlands Staatsform ist eine parlamentarische Republik und die Währung ist europatypisch und gegensätzlich zum Vereinigten Königreich der Euro. Die Hauptstadt von Irland ist Dublin an der Ostküste der Insel.

Landschaft und Klima

Den Namen „Grüne Insel“ erlangte Irland durch seine schier endlosen sattgrünen Weiden und Wiesen. Gerade mal knapp ein Prozent des Landes sind bewaldet. Damit ist Irland mit Abstand das waldärmste Gebiet Europas. Die überwiegend hügelige Landschaft der Insel im Atlantik ist reich an Seen, Hochmooren und weitem Weideland. Besonders die Provinzen Cork und Kerry im Südwesten des Landes beindrucken durch eine fast subtropisch-mediterrane Vegetation und parkähnliche Landschaften. Verantwortlich ist der Einfluss des warmen Golfstromes, der sich an der westlichen Küste entlang zieht. Im Norden und im Süden wird das flachlandige Irland von Mittelgebirgen, wie dem Carrauntoohill mit einer Höhe von 1.041 Metern eingeschlossen. Das zentrale Tiefland Great Shannon Basin ist nur nördlich zur irischen See hin offen. Ähnlich der Wetterlage Großbritanniens herrscht auch hier ein ozeanisch gemäßigtes Klima, welches klar vom Atlantik und dessen Golfstrom beeinflusst wird. Vorherrschender Westwind und bis zu 250 Regentage im Jahr sind die Regel. Die Sommer sind überwiegend kühl, der Winter sehr mild mit durchschnittlichen Temperaturen um die 7 Grad Celsius im Januar.

Tourismus und Kultur

Mit rund 5 Millionen Besuchern jährlich zählt der Tourismus auf der „Grünen Insel“ zu den Haupteinnahmequellen des Landes. Zentrum und Anlaufstelle für alle Reisende ist natürlich die Hauptstadt und Metropole Irlands Dublin mit rund einer halben Million Einwohnern. Die dünn besiedelte Insel ist an sich ein einziges Naturereignis, so dass es keinen Sinn machte große Teile des Landes unter Naturschutz zu stellen, da jeglicher Teil der Insel einem Naturschutzgebiet gleich kommt. Die reich gegliederten Küsten mit seinen zahlreichen Fischerdörfchen bieten Wassersport-, Angel- und Bademöglichkeiten und zählen zu den landschaftlichen Schönheiten der „Grünen Insel“. Besonders sehenswert sind Dunloe und das Black Valley sowie park dublin Die Irische Seenplatte ist ein Paradies für Wanderer und Rucksacktouristen. Zahlreiche prähistorische Fundstätten, mittelalterliche Festungen, Klöster und Kathedralen gleichermaßen gehören zu dem kunsthistorisch bedeutenden und kulturellem Erbe Irlands.

Finnland

Finnland

Nur minimal größer als Norwegen und nur ein Stück kleiner als sein direkter Nachbar Schweden komplettiert Finnland mit einer Größe von 338.144 Quadratkilometern als drittes Land die Skandinavische Halbinsel. Dessen Hauptstadt ist Helsinki, ganz im Süden des Landes am Finnischen Meerbusen als Teil der Ostsee gelegen. Finnland teilt sich in 5 Provinzen und die Aland Inseln auf, als einziges skandinavisches Land ist seine Staatsform eine reine Republik. 5,2 Millionen Einwohner ergeben eine Bevölkerungsdichte von 15 Einwohnern pro Quadratkilometer, ähnlich denen von seinen Nachbarn Schweden und Norwegen. Es wird als Amtssprache Finnisch gesprochen, in einigen Landesteilen im Norden wird jedoch auch schon die schwedische Sprache bevorzugt. Finnland ist das einzige skandinavische Land in dem der Euro als Währung eingeführt wurde.

Landschaft und Klima

Die Naturlandschaft des dünn besiedelten Finnlands besitzt am Bottnischen und am Finnischen Meerbusen als nördlichste Ausläufer der Ostsee einen stark zerklüfteten Küstentreifen, an den sich im Südwesten der Archipel der Alandinseln anschließt. Vor den Küsten Finnland liegen unzählige kleine Inselchen. Ein Zehntel des finnischen Festlandes ist von Seen bedeckt, die fast die Hälfte des Jahres zugefroren sind und große zusammenhängende System bilden. Weite Teile des Landes sind darüber hinaus von ausgedehnten Sumpfgebieten bedeckt, in den Torf gewonnen wird. Die gesamte Landschaft ist recht flach und wird erst im Mittleren Teil und im Osten Finnlands hügelig. Der höchste Punkt Finnlands ist der Berg Haltiantunturi mit einer Höhe von 1.328 Metern. Er liegt ganz im Norden des Landes im Ausläufer des Norwegischen Küstengebirges. Diese Region zählt bereits zur lappländischen Tundra. Finnland liegt zum größten Teil in der nördlichen Nadelwaldzone, die Schären und die Südwestküste gehören regional zum kontinentalen Eichengürtel. Das subpolare Kontinentalklima ist gekennzeichnet von warmen Sommern und kalten, sehr schneereichen Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen je nach Jahreszeit im Sommer bei 17 Grad Celsius und im Winter bei etwa 6 Grad Celsius.

Tourismus und Kultur

Zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten findet man überwiegend in den Städten Helsinki, Turku und Tampere, alle im Süden des Landes gelegen. Als Zentren des finnischen Tourismus gelten die Alandinseln am Eingang des Bottnischen Meerbusens auf deren Schären und Inseln ein mildes und angenehmes Klima vorherrscht und die Finnische Seenplatte, wo viele Outdoor Fans unberührte Natur vorfinden.

In den letzten 5 Jahren haben immer mehr Menschen den Wunsch und auch die Absicht das sie, (gerade was die Arbeit und den Lebensstandart angeht) nach Finnland auswandern.

Estland

WELLNESS PUR! DAS “GEORG OTZ SPA HOTEL” IN KURESSAARE

Saaremaa: größte estnische Ostseeinsel und Naturparadies – das klang vielversprechend. Doch ehrlich gesagt hatte ich auf meiner Autotour von Riga nach Tallinn schon schönere Orte gesehen. Zumindest war das mein erstes Gefühl, als ich nach der Überfahrt das Hotel in Kuressaare ansteuerte. Triste Wälder rechts und links der schlecht ausgebauten Straßen und auch der Regen trug nicht eben zum guten ersten Eindruck Saaremaas bei. Als ich schließlich mein

Auto vor dem Georg Ots Spa Hotel zum Stehen brachte, war ich fest entschlossen, von der vorgegebenen Route abzuweichen und schnellst möglich zum Festland zurückzukehren. Meine Laune war auf dem Tiefpunkt! Der plattenbauähnliche Betonklotz mit Ostblockcharme hatte so gar nichts Einladendes an sich. Auch die unmittelbare Nähe zur mittelalterlichen “Arensburg” und zum Meer konnten meine Laune nicht heben.

Gut, nun war ich hier und für eine Rückreise war es zu spät. Also musste ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und für wenigstens eine Nacht einchecken. Schon in dem Moment, als sich die gläserne Schiebetür hinter mir schloss, sah die Welt plötzlich ganz andres aus. Ich würde bleiben, die volle Aufenthaltsdauer von vier Tagen, soviel war klar! Meine Überraschung war riesig, denn was von außen kaum zu vermuten war: Hinter der abweisenden Fassade des Georg Ots Spa Hotels liegt ein Wellnesstempel der Luxusklasse!

Hier wird alles dafür getan, dass es dem Gast gut geht. Angefangen bei den flauschigen Bademänteln bis hin zu umfangreichen Wellness-Angeboten und einem First-Class-Restaurant. Es mangelt einfach an Nichts, was der Mensch zum Wohlfühlen braucht. Das stylishe Interieur des Hotels wird da beinahe zur Nebensache. Die Zimmer haben alle einen kleinen Balkon – entweder mit Blick auf die trutzige “Arensburg” oder aber auf das Meer. Modern und komfortabel eingerichtet möchte man das Zimmer eigentlich nicht so schnell wieder verlassen. Doch dann würde man den luxuriösen Wellnessbereich mit Saunen, Innen- und Außenpool, Ruhezone und zahlreichen Wellnessangeboten wie Massagen und Kosmetik für Mann, Frau und Kind (!) verpassen. Hat man es sich so richtig gut gehen lassen, geht das Verwöhnprogramm im hoteleigenen Restaurant weiter. Hier isst man nicht nur gut, sondern auch gesundheitsbewusst!

Nur ein kurzer Moment im Georg Ots Spa Hotel hat ausgereicht, um mir klar zu machen, dass ich mich am nächsten Tag schwerlich aufraffen würde, um die Insel zu erkunden. Zum Glück habe ich es trotzdem getan, denn nur so hatte ich einzigartige Begegnungen mit Fuchs und Schwarzstorch auf der wunderschönen Insel Saaremaa!

Estland

Estland

Estland ist die nördlichste der drei baltischen Republiken, die zwischen der Ostsee und den Grenzen zu Russland liegen. Die parlamentarische Republik erstreckt sich über 45.277 Quadratkilometer und grenzt im Norden an den Finnischen Meerbusen als östlichster Ausläufer der Ostsee. Das kleinste Land des Baltikums ist in 15 Regionen und 6 Stadtbezirke aufgeteilt. Die Hauptstadt Tallinn, ganz im Norden an der Küste gelegen, ist mit rund 400.000 Einwohnern mit weitem Abstand die größte Stadt des Landes. Leben doch in ganz Estland gerade einmal 1,4 Millionen Menschen. Das Verhältnis liegt bei 30 Einwohnern pro Quadratkilometern. In Estland wird überwiegend Estnisch gesprochen, welches auch die Amtssprache darstellt. Aufgrund der Nähe zum großen Nachbarn Russland wird aber gerade im Grenzbereich schon sehr viel Russisch gesprochen. Die Währung Estland ist die Estnische Krone (100 Senti).

Landschaft und Klima

Mehr als 1.500 Inseln liegen vor der Küste des flachhügeligen, von der Eiszeit geformten Landes mit seinen unzähligen Seen, Flüssen, Mooren und Sümpfen. Das Klima ist gemäßigt kühl. Zum Landesinnern hin gleicht es sich an den kontinentalen Standard an.

Tourismus und Kultur

Das Zentrum des langsam ansteigenden Fremdenverkehrs ist die Haupt- und alte Hansestadt Tallinn mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Hier liegt auch der einzige internationale Flughafen des Landes. Von hier aus bestehen ebenfalls Schiffsverbindungen nach Helsinki und Stockholm. Estland verfügt Landesweit über zwei Universitäten: Eine in Tallinn, die andere in Tartu. Um die Universitätsstadt Tartu erstreckt sich die Estnische Seenplatte. Als beliebte Feriengebiete gelten die Ostseeinseln Saare-maa und Hiimuaa.

Dänemark

Dänemark

Das Land Dänemark, welches sich geographisch gesehen und bildlich gesprochen „im Rachen“ der skandinavischen Halbinsel befindet und nur über das deutsche Schleswig-Holstein Anbindung an das Europäische Festland besitzt, verteilt sich über eine Fläche von 43.094 Quadratkilometer. Zwischen Nord- und Ostsee gelegen erstreckt sich Dänemark über die an das Festland angebundene Halbinsel Jütland, 4 größeren Inseln in der Ostsee und 3 weiteren in der Nordsee gelegenen. In der Ostsee sind diese Seeland, mit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen als deren Bevölkerungszentrum, Fünen, Lolland und Bornholm. In der Nordsee liegen Romo, Fano und Mando. Insgesamt kommen weitere 474 kleine Inseln hinzu, von den etwa ein Viertel bewohnt ist. Als Außengebiete kommt noch das Flächenmäßig mit etwa 2 Millionen Quadratkilometer zu Buche schlagende Grönland und die Färöer Inseln mit einer Fläche von 1.398 Quadratkilometern hinzu. All diese Ländereien sind in 14 Verwaltungsbezirke aufgeteilt und werden von einer parlamentarischen Monarchie regiert. Die Bevölkerung Dänemarks wird mit derzeit mit rund 5,4 Millionen Einwohnern beziffert, es kommen hier 124 Einwohner auf einen Quadratkilometer. Hiermit besitzt Dänemark schon eine bedeutend höhere Bevölkerungsdichte als die restlichen  skandinavischen Staaten. Die meisten, nämlich 40 % der Dänen leben  auf der Halbinsel Jütland. Dänemarks Amtssprache ist dänisch und die dänische Währung ist die Dänische Krone, gleichwertig zu 100 Öre.

Landschaft und Klima

Die Landschaften auf Jütland mit vielen Waldgebieten, zahlreichen Mooren und Heidegebieten schließen sich an das flache Gebiet der Wattenmeerküste im Westen des Landes an. Weiter in nördlicher Richtung geht diese Landschaft in große Dünengebiete über.
Auf den zahlreichen Inseln setzt sich dieses Landschaftsbild in  ähnlicher Form fort. Rund ein Drittel des Landes steht aufgrund seiner Schönheit und als einzigartiger Lebensraum für  viel Pflanzen und Tiere unter Naturschutz.

Tourismus und Kultur

Zu den Hauptreisezielen der Dänemarkreisenden gehören in erster Linie Kopenhagen und Roskilde auf der Insel Seeland. Allein Roskilde dürfte vielen Kennern der Musikszene als eines der größten Festivalausrichter mit bis zu 115.000 Teilnehmern geläufig sein. Kopenhagen als Hauptstadt gilt als Zentrum des Tourismus. Nicht nur hier hat das kleine Land hat ein Vielzahl von kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Weitere beliebte Reiseziele sind Odense und Svendborg auf Fünen und Esbjerg auf der Halbinsel Jütland. Zusammen mit den Erholungsgebieten an den Küsten und den beliebten Segelrevieren an der Ostsee lockt Dänemark so jedes Jahr Millionen von Touristen in das Land zischen den Nordmeeren.